Privatsphäre im Internet

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Wiki-minihelm.png Was du wissen solltest:

Die Privatsphäre einer Person bezeichnet den Bereich, der nicht öffentlich ist, in dem nicht im Auftrag eines Unternehmens, Behörde o.ä. gehandelt wird, sondern der nur die eigene Person etwas angeht.

Der Schutz der Privatsphäre in Jappy ist eng verbunden mit dem Datenschutz. Es dürfen keine Daten über Personen (wie z. B. Passwörter, IP-Adressen oder Mails) an andere Benutzer herausgegeben werden. Jeder Nutzer in Jappy hat das Recht auf seinen privaten Bereich. Dies spiegelt sich im Zugriff auf das eigene Profil wieder. Jeder Nutzer kann über seine Privatsphäre-Einstellungen selbst bestimmen, welche Daten er wem zugänglich machen möchte - zum Beispiel das Anzeigen des Wohnortes oder des Geburtsdatums. Allerdings ist dieser private Bereich keine rechtsfreie Zone, auch hier gelten die Nutzungsbedingungen.


Der Schutz der Privatsphäre ist im deutschen Grundgesetz aus einer Untergruppe des allgemeinen Persönlichkeitsrechts (Art.2 Abs.1 iVm Art.1 Abs.1) abzuleiten und in vier Oberbereiche gegliedert.

  • Die Informationsprivatsphäre → Schutz personenbezogener Daten (siehe auch Datenschutz).
  • Die Privatsphäre des Körpers → z.B. die Wahrung der körperlichen Unversehrtheit, der Intimsphäre, das Abgeben von Blutproben bzw. Verweigern von Drogentests.
  • Die Privatsphäre der Kommunikation → Das Post- und Fernmeldegeheimnis (Art. 10 GG), beinhaltet die Sicherheit der Kommunikationsmittel wie Post, Telefon, E-Mail oder andere.
  • Die Unverletzlichkeit des Territoriums → Das Recht auf Schutz der Wohnung, des Arbeitsplatzes, des Privatfahrzeugs usw. vor Eingriffen wie Hausdurchsuchung, Videoaufnahmen usw.

Viele Internetanwender glauben, sie wären im Internet anonym, also völlig privat und praktisch unsichtbar, unterwegs. Was aber nicht so ganz stimmt, denn wer freizügig und sorglos surft, hinterlässt deutliche Spuren. Jeder Mensch in Deutschland hat das Recht auf "informationelle Selbstbestimmung". Hinter diesen Worten steckt folgende Forderung: jeder Bürger und jede Bürgerin soll nachvollziehen können, welche Daten zu welchem Zweck erhoben, gespeichert und ausgewertet werden.

Bereits Anfang er 80er-Jahre hat der Bundesgerichtshof festgestellt, dass Datenschutz in Deutschland den Status eines Grundrechts genießt. Was das für die Onlinekommunikation bedeutet? Praktisch wohl sehr wenig, denn das Internet kennt keine Grenzen. Wer großzügig und achtlos surft, muss damit rechnen, dass er vielleicht irgendwann das Opfer von Datenpiraten wird.


Tipp: Alle Privatsphäreeinstellungen bei Jappy findest du unter Privatsphäre im Überblick .


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